Was bringt es, Coaching mit Tieren zu verbinden? (Teil 2)

Menschen suchen einen Coach auf, um gelassener zu werden, Lösungen zu finden, neue Wege zu beschreiten, die eigene Bequemlichkeit zu überwinden, Handlungsmöglichkeiten zu entdecken, Blockaden zu lösen, ihre Vitalität wieder zu entdecken. Viele möchten auch „Stress“ reduzieren oder – noch besser – die Stressfalle rechtzeitig erkennen und so vermeiden.

 

Coachingmethoden gehen davon aus, dass der Klient die Lösung in sich trägt, dass er / sie Fachmann bzw. Fachfrau für die eigenen Lebensfragen ist. Der Klient muss die Lösung und die Antwort also „nur finden“. - Dieses „Finden“ gelingt um so besser, je mehr er Zugang zu seinen inneren Themen, Gedanken, Gefühlen und Bedürfnissen findet. Und genau hier setzt das Tier- und Naturerlebnis an.

 

Unsere Alpakas und Lamas werden von vielen als sympathisch empfunden. Sie sind unaufdringlich und gleichzeitig freundlich-neugierig. Sie strahlen Ruhe aus. Ihr langsames Gehtempo wirkt ebenso wie ihr sonstiges Verhalten entschleunigend. So öffnen sie, unterstützt durch die Bewegung im Naturumfeld, die inneren Türen unserer Teilnehmer, bringen das Innenleben in Bewegung, bauen Brücken zu ihren Erinnerungen und Emotionen und aktivieren in wunderbarer Weise Ressourcen. Unsere Teilnehmer kommen zur Ruhe. Finden zu sich selbst. Das sind nun die besten Voraussetzungen, um diesen „ressourcenvollen“ Zustand mit Coaching- und Entspannungstechniken zu kombinieren und unsere Teilnehmer zu unterstützen. Die Teilnehmer führen sich in der inneren und äußeren Bewegung selbst weg vom Alltag hin zum „Blick ins Innere“, entdecken sich wieder, haben Ideen und nehmen manches für dauerhafte Änderungen hin zu einem gesunden Leben und Arbeiten mit. Das tiergestützte Coaching schafft neue Erlebnis-, Handlungs- und Verhaltensmöglichkeiten. Ich habe es selbst inzwischen oft erlebt: Ich komme mit einem gestressten Alltagsgesicht auf die Farm und verlasse sie mit einem Lächeln, manchmal ein inneres, aber ein Lächeln...

09.03.19


Was bringt es, Coaching und Teambildung mit Tieren zu verbinden? (Teil 1)

Unsere beiden Angebote zu Coaching und „Team anders erleben“ sind im Netz. Die ersten Termine stehen. Die Nachfrage ist da. Das freut uns sehr...Doch was bringen Coaching und Teammaßnahmen mit Tieren?

Das ist eine Frage, der wir hier in der Outdoor-Akademie nachgehen. Im Mittelpunkt stehen Sie und unsere Alpakas und Lamas als Co-Coaches. Sie, weil es um Beobachten, Gefühle, Bedürfnisse in Ihrem Alltag geht, sowohl in Ihrem "Innenleben“ als auch im Außen, sowohl für Sie als Individuum als auch in der Gruppe oder im Team. Es geht um Gesundheit, Rollen, Kommunikation, Reflexion, innere und äußere Konflikte, Unterschiede, Gemeinsamkeiten, Wahrnehmung, Interpretation und noch viel mehr.

 

Was möchten Sie für sich erreichen an einem solchen Tag? Was soll anders sein? Das sind Fragen, die sich Ihnen und uns an einem solchen Tag und im Nachgang dazu stellen. Natur- und Tiererlebnisse mit Stille und Reflexion wirken bei den meisten Menschen nach. Manche „ankern“ dieses Erleben und rufen es noch Wochen, Monate später in Erinnerung. Doch dazu an anderen Stelle und später mehr.

 

Zum einen geht es raus in die Natur mit Alpakas und Lamas. Raus aus dem Seminar- oder Coachingraum. Das allein wird Ihnen an diesem Tag einen anderen Zugang zu sich selbst und zum Team eröffnen. Ihre Gedanken, Gefühle, Stimmungen werden allein dadurch schon anders und wahrscheinlich besser für Sie zugänglich. Und unseren Tieren ist es gleich, wer Sie sind und welche Rollen Sie in Ihrem Alltag ausfüllen. Alpakas und Lamas sind vorurteilsfrei, ehrlich und verhalten sich ohne "strategische" Überlegung. Allein diese Aspekte werden Sie als Teilnehmer positiv beeinflussen...Fortsetzung folgt. Wir beabsichtigen, wöchentlich dazu hier zu schreiben.

01.03.19


Fortsetzung...zur Geschichte der ersten Begegnung...

Eines Tages suchten Christiane und Rainer Kinder für einen Fernsehspot des Aktuellen Berichtes über Saar Alpaka. Ich sah schon früh morgens den Aufruf auf Facebook und reagierte sofort. Was soll ich sagen – Christiane erinnerte sich an unseren Sohn und sagte sofort zu. Schnell waren wir dann bei dem Termin dabei. Christiane sammelte die Kinder, die Alpakas, Lamas und das Fernsehteam. Und los ging die Tour. Die „Elternteile“ blieben auf der Farm zurück.

1 ½ Stunden später kam die Truppe mit gut gelaunten Kindern zurück. Es wurden noch einige Einstellungen und kleine Interviews auf der Farm gedreht. - Dann ging es nach Hause. Auf der Heimfahrt erzählte mir unser Sohn ganz locker, dass er mit Christiane intensiv über meine Idee gesprochen habe, die Alpakas und Lamas für Coachingtouren und Teammaßnahmen einzusetzen, "weil die Tiere so eine unglaubliche Wirkung hätten" und dass „Papa darüber immer wieder laut nachdenken würde...“ - Christiane sei von der Idee sofort begeistert gewesen, erzählte er mir. Und Reiner auch. - Na dann, dachte ich, nun muss ich mich beeilen. Wenn schon unser Sohn so tüchtig ist und solche Kontakte knüpft, während der Vater noch darüber nachdenkt. - Ich rief am nächsten Tag an und so nahm alles seinen Lauf. Das war letztes Jahr im September (wenn ich mich richtig erinnere). Heute gibt es die Kooperation zwischen Saar Alpaka und Coach2Train, inzwischen daraus "geboren" die „Outdoor-Akademie“, zwei konkrete Angebote mit „ausgefeilten Drehbüchern“ im Bereich Coaching und Teambildung , vielen Gedanken und Ideen in gemeinsamen Sitzungen, um Tiere sowie die unterschiedlichen Trainer möglichst gut zusammen zu bringen sowie aktuell gerade die Entwicklung der entsprechenden Werbematerialien.

Also noch etwas Geduld...bald ist es soweit, dann könnt Ihr / können Sie hier alles Weitere lesen und unsere Webseiten sind auch ausgerüstet.

Ich würde ja gerne den Fernsehbeitrag hochladen, nur sind da zu viele Gesichter drin - Datenschutz ;-)

18.02.19


Eine Geschichte der ersten Begegnung...

Tiere wirken psychisch und physisch auf uns. Das spürte ich 2018 besonders, als ich mit den Alpakas und Lamas von Christiane und Rainer zu tun hatte. - Wir, mein damals 10 Jahre alter Sohn und ich, waren letztes Jahr zu einem der angebotenen Events dabei. Dass mein Sohn auf die Tiere „abfahren“ würde, war absehbar. Nur ich? Ich dachte nur, ich weiß um die positive Wirkung von Tieren. Schließlich hatte ich viele Jahre lang Hunde und bin inzwischen Katzenliebhaber. Aber was mir da bei der ersten Begegnung mit Alpakas und Lamas passierte, war noch einmal anders, etwas Besonderes. Ich blieb lange noch nach dem eigentlichen Event am Zaun stehen und beobachtete die Tiere. Ich war völlig entspannt. Als wir nach Hause fuhren und noch lange danach konnte ich dieses Gefühl reproduzieren und merkte, wie mich das beruhigte. Es war wie „geankert“. Noch Wochen danach sprach ich immer wieder davon zu Hause und dachte laut darüber nach, ob und wie diese Tiere mit Coaching verbunden werden könnten. Mein jüngerer Sohn wurde immer wieder Zeuge meines lauten Nachdenkens, bis dann die entscheidende Begegnung kam...Fortsetzung folgt.

11.02.19